Ich bin nicht gut genug – Mentale Handbremse lösen

Lesezeit: 5 Minuten | von Leila | Ich bin nicht gut genug

Mit anderen Worten, ob du glaubst „Ich bin nicht gut genug“ oder du glaubst „Ich kann alles erreichen“ egal was du gerade von dir denkst, wenn du dein Unterbewusstsein mit negativen Gedanken fütterst, ziehst du deine Mentale Handbremse stärker an.

Ob du denkst du kannst es, oder du kannst es nicht, in beiden Fällen hast du recht. Mit den Worten Henry Fords beendete mein Mentor das letzte Seminar welches ich besuchte.

Leider ist dieser Glaube „Ich bin nicht gut genug“, wobei das Wort „gut“ für „kompetent“ steht, oft tief in sehr perfektionistischen Menschen verwurzelt. Ich war, stimmt nicht, ich habe auch immer noch eine perfektionistische Ader und lange Zeit habe ich auch gedacht: es fehlen mehr Ausbildung, mehr Titel, mehr Kurse, mehr Bücher und vor allem Gewissheit, dass ich nicht scheitern und keine Fehler mehr machen kann. Das Ergebnis davon, ich war wie gelähmt: Es gab immer einen Grund, meinen Aktionplan zu verschieben und die Entscheidung, mein Projekt zu starten, blieb im Reich der Fantasie.

Das Problem liegt darin, dass man sich mit diesen Gedanken in eine Negativspirale bewegt und die Herausforderung liegt darin, die Negativspirale zu einer Positivspirale zu negieren.

Ich muss zugeben, dass ich mich gelegentlich noch immer für die ein oder andere Lebenssituation kleiner mache als ich wirklich bin und mir sage, „Ich bin nicht gut genug um sportliche Höchstleistungen zu erbringen, ich bin nicht gut genug um eine Diät durchzuhalten oder ich bin nicht gut genug um ein Firmenmanager zu Coachen etc.

Damals dachte ich auch ich wäre nicht gut genug um mir in Deutschland mein Leben komplett von Null aufbauen zu können, vor allem wegen der Sprache hatte ich sehr viel Respekt und Angst, doch heute schreibe ich sogar ein Blogartikel auf Deutsch und ich bin Selbständig, juhuuuuu und das sogar hier in einem komplett fremden Land für mich 🙂 . Stell dir mal vor, ich wollte selber früher nicht mal Bilder von mir aufnehmen, noch weniger vor einer Kamara stehen, nicht das es mir kein Spaß gemacht hätte sondern ich fand ich war einfach nicht gut genug, ich sehe nicht gut genug aus.

Wie kannst du den Glaubenssatz „ich bin nicht gut genug“ lösen?

Wann auch immer ich zu dem Gedanke „ich bin nicht gut genug“ kam, oder komme, stelle ich mir folgende Fragen und diese Fragen empfehle ich dir, dass du sie dir selbst stellst:

  • Woher weißt du, dass du nicht gut genug bist?
  • Was bedeutet es für dich, „gut“ zu sein?

Diese Fragen helfen oft, die Überzeugung „ich bin nicht gut genug“ in Frage zu stellen.

Was steckt hinter „ich bin nicht gut genug“?

Im Allgemeinen stehen hinter diesen Überzeugungen Ängste verschiedener Art:

  • Angst davor, was man über dich sagen könnte
  • die Erwartungen anderer, insbesondere die der Eltern nicht zu erfüllen
  • sich nicht verzeihen zu können
  • nicht geliebt zu werden
  • nicht dazuzugehören
  • Schuldgefühle zu haben
  • zu versagen

Wenn die Angst intensiv ist, kann eine rationalisierende Rede in deinen Gedanken ablaufen, sowas wie: „Es gibt viele Menschen, die besser sind als ich“; „Es gibt viel Konkurrenz“; „Ich werde keine Kunden haben“…

Doch auch da Frage ich dich: Wenn es Menschen gibt, die besser sind als du, kennst du dann einen Sektor, in dem es absolut keine Konkurrenz gibt? Was macht dich einzigartig? Ob besser oder schlechter, aber wie du selbst auf keinen Fall. Jeder einzelne von uns ist einzigartig, unvergleichbar. Es gibt keinen 2. Menschen der genau so ist wie du.

Motivationsspruch "Ich bin nicht gut genug"
Zitat zu „Ich bin nicht gut genug“.

7 Dinge, die man sich merken sollte:

1.Es beginnt mit dir

Selbstwertgefühl, Selbstliebe, Selbstachtung. Das sind Dinge, die dir niemand sonst geben kann.

Wenn du dir den Respekt der anderen verdienen willst, beginne damit, dich selbst zu respektieren. Liebe dich selbst, als wärest du das Besondere auf der Welt. WEIL… DU BIST GENAU DAS.

2. Dein Leben besteht darin, deine eigenen Grenzen zu durchbrechen, um dein bestes Leben zu leben

Du gehst deinen eigenen Weg. Manchmal fühlen wir uns verunsichert, weil wir unser Leben hinter den Kulissen mit anderen vergleichen, die große öffentliche Erfolge feiern. Das lässt dich glauben, dass du nicht gut genug bist weil du nicht da bist wo der andere steht und wir vergessen oft genau zu schauen, wann hat denn der Andere angefangen?

3. Wo du jetzt bist, ist da, wo du sein musst

Manchmal wollen wir es vermeiden, uns genau dort zu fühlen, wo wir sind, weil wir aufgrund unserer Ideale glauben, dass dies nicht der Ort ist, an dem wir sein sollten oder wollen. Aber die Wahrheit ist, dass du genau dort bist, wo du jetzt bist und dass du genau dort sein musst, um morgen dorthin zu gelangen, wo du hinwillst.

4. Schmerz ist gut für etwas, auch wenn man es im Moment nicht sieht

Wenn die Dinge hässlich werden, denke daran, dass Schmerz nicht ohne einen Zweck kommt. Gehe vorwärts und lasse zurück, was dich verletzt hat. Aber vergiss nicht, was er dir beigebracht hat.

Schmerzen sind ein wesentlicher Bestandteil des Erwachsenwerdens und Erwachens, es gibt zwei Arten von Schmerzen: der, der wehtut, und der, der einen verändert.

5. Du hast die Wahl: du kannst wählen, ob du dich überfordert fühlen willst oder ob du dich in Frieden fühlen willst

Wenn du dich dafür entscheidest, verbittert zu sein, wirst du viele Gründe finden, um verbittert zu sein. Wenn du dich für den Frieden entscheidest, wirst du viele Gründe finden, um in Frieden zu leben. Sicherlich kannst du dich genauso gut motiviert und zufrieden fühlen. Tue es. Du bist gut genug.

Ganz wichtig: In unserem Lehrplan gibt es nicht nur Abschlüsse, Studien und Wissen. Es gibt noch viele weitere Elemente, die ich ‚den verborgenen Lehrplan‘ nenne: Erfahrungen, Motivationen, Werte, Persönlichkeitsmerkmale, Spiritualität…

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